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Genetische_Beratung_700x150.jpg; Foto: Sträußl, Fotoabteilung des Klinikums der Universität Regensburg
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Spezialsprechstunde Familiärer Brust- und Eierstockkrebs

Für Frauen aus Risikofamilien ist eine intensivierte Früherkennung möglich und nötig, wenn die genetische Veranlagung nachgewiesen wurde oder nicht ausgeschlossen werden kann.

Das Ziel der humangenetischen Beratung ist es, das individuelle Erkrankungsrisiko abzuschätzen und damit eine dem Risiko angepasste Früherkennung zu empfehlen. Im Rahmen der Beratung wird über die Möglichkeit und über den Nutzen einer genetischen Untersuchung gesprochen. Auf Grundlage der gegebenen Informationen soll die Ratsuchende eine eigene Entscheidung für oder gegen eine molekulargenetische Untersuchung treffen.

Für wen ist die Beratung sinnvoll?
  • Familien mit einer Betroffenen, vor dem 36. Lebensjahr erkrankt
  • Familien mit einer Betroffenen, die beidseitig erkrankt ist.
  • Familien mit zwei Betroffenen, davon mindestens eine vor dem 51. Lebensjahr erkrankt
  • Familien mit zwei Betroffenen, davon eine mit Brustkrebs und eine mit Eierstockkrebs, unabhängig vom Alter
  • Familien mit einem betroffenen Mann und einer erkrankten Frau
  • Familien mit zwei oder mehr Frauen mit Eierstockkrebs
  • Familien mit drei oder mehr Betroffenen, unabhängig vom Alter
  • Angehörige von Patienten mit bekanntem Familiären Brust- und Eierstockkrebs
Was brauchen Sie für die Beratung?

Die Einschätzung des Erkrankungsrisikos beruht hauptsächlich auf den genauen Angaben zur Familienanamnese und den vorliegenden Befunden zu allen Betroffenen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass für die Beratung ärztliche Unterlagen /Untersuchungsbefunde von möglichst allen erkrankten Angehörigen vorliegen.

Die Kosten der Beratung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, wenn eine Facharztüberweisung vorliegt, die z.B. vom Hausarzt oder Frauenarzt ausgestellt werden kann.

Terminvergabe unter: 0941 - 944 5410