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Zentrum_fuer_Humangentik_700x150.jpg; Foto: Sträußl, Fotoabteilung des Klinikums der Universität Regensburg
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Materialversand
  • Probenversand allgemein
  • Präanalytik Molekulargenetik
  • Präanalytik Zytogenetik
  • Postnatale zytogenetische und molekularzytogenetische Untersuchungen
  • Pränatale zytogenetische und molekularzytogenetische Untersuchungen


Probenversand allgemein


Übersicht
  • Jegliches Probenmaterial muss eindeutig und leserlich mit Vor- und Zuname, sowie Geburtsdatum beschriftet werden. Sollten Ihnen konkrete Hinweise auf eine Infektion des Patienten mit humanpathogenen Erregern vorliegen, bitten wir um eindeutige Markierung des Untersuchungsmaterials als infektiös und auf dem Begleitschreiben unter Angabe der nachgewiesenen Erreger.
  • Desweiteren benötigen wir für jede genetische Diagnostik eine schriftliche Einwilligung nach GenDG des Patienten bzw. die Bestätigung über die Einwilligung nach GenDG des Patienten durch den Arzt.
  • Ein Verzeichnis der Unterauftragnehmer kann auf Anfrage über diesen Link zur Verfügung gestellt werden.
  • Postversand möglichst zu Beginn einer Woche
  • Weitere Auskünfte erteilen wir gerne unter Tel. 0941/944-5410.


Präanalytik Molekulargenetik


Übersicht

Zur Untersuchung molekulargenetischer Parameter können folgende Untersuchungsmaterialien angenommen werden:

  • Venenblut
  • ca. 10 ml in K-EDTA-Röhrchen (der Patient muss zur Blutentnahme nicht nüchtern sein), bitte Blutröhrchen nach Entnahme invertieren
    Kinder: 2 - 5 ml
  • genomische DNA
  • mind. 1 µg, je nach Untersuchung
  • Fruchtwasser
  • nach vorheriger Absprache ca. 15 ml in sterilen Röhrchen oder kultivierte Zellen in Medium
  • Chorionzotten (CVS) /
    Abortgewebe / Tumorgewebe
  • nach vorheriger Absprache mind. 5 - 10 mg Gewebe in steriler Kochsalzlösung und sterilem Transportgefäß oder kultivierte Zellen

Entsprechend den Leitlinien des Berufsverbandes BVDH benötigen wir bei vorgeburtlichen Untersuchungen eine EDTA-Blutprobe der Mutter (mindestens 2 ml) zum Ausschluss einer maternalen Kontamination.

In Ausnahmefällen können nach Absprache andere Ausgangsmaterialien (z.B. Paraffinblöcke, Mundschleimhaut, Li-Heparinblut) oder geringere Mengen als angegeben angenommen werden.



Präanalytik Zytogenetik


Übersicht
Material:
  • Proben für die zytogenetische Analyse dürfen nicht eingefroren werden.
  • Bei Probennahme am Wochenende sollte eine Zwischenlagerung im Kühlschrank erfolgen.
  • Zur Vermeidung von Kontaminationen sollte die Blutabnahme unter sterilen Bedingungen erfolgen.


Postnatale zytogenetische und molekularzytogenetische Untersuchungen


Übersicht
  • Lithium-Heparinblut
  • 4 - 7 ml, ohne Zentrifugierhilfe


Pränatale zytogenetische und molekularzytogenetische Untersuchungen


Übersicht
  • Fruchtwasser
  • 15 - 20 ml
    für FISH-Schnelltest zusätzlich 3 ml wichtig: nicht blutig
    Um eine Kontamination mit mütterlichen Zellen zu verhindern, müssen bei der Entnahme von Fruchtwasser die ersten 1-2 ml verworfen werden.
  • Chorion- bzw.
    Plazentazotten
  • > 15 mg, in sterilem Transportmedium
  • Nabelschnurblut
  • 1 - 2 ml, heparinisiert
  • Abortgewebe
  • 20 mg Chorionzotten und / oder fetales Gewebe, in sterilem Transportmedium
Um entsprechend den Leitlinien des Berufsverbandes BVDH ggf. eine maternale Kontamination ausschließen zu können, bitten wir um Zusendung einer EDTA-Blutprobe der Mutter (mindestens 2 ml).